Tag 10 – Geisterküstenstraße nach San Francisco

Die ruhigen Tage von San Luis Obispo und Santa Cruz sind nun erstmal vorbei, denn es geht fürs Wochenende nach San Francisco. Ein bisschen wehmütig packen wir die Koffer an diesem Morgen, denn eigentlich würden wir lieber noch einen Tag bleiben.

Cabrillo Highway im Nebel

Nachdem wir uns für die Küstentrecke und gegen die Strecke im Landesinneren entschieden haben, waren wir etwas traurig, dass sich der Nebel über die Küste gelegt hat. Streckenweise war so dichter Nebel, dass sich die Küste ziemlich gespenstisch anfühlte.

Kurz vor San Francisco klart es dann doch noch auf

Wir hatten den Cabrillo Highway zwischen Santa Cruz und San Francisco als sehr einsam und schön in Erinnerung, und erst kurz vor San Francisco konnten wir dann noch noch ein wenig das schöne Wetter an der Küste erleben.

Hihghway to hell nach San Francisco

Auf dem Highway nach San Francisco zu fahren erfordert meiner Meinung nach starke Nerven. Auf teils bis zu sieben kurvenreichen Fahrspuren (pro Richtung), auf denen eine Abfahrt nach links und rechts nach der anderen kommt und die Einheimischen mit mit Zickzack-Bewegungen und Highspeed von allen Seiten an einem vorbei rauschen, heißt es Ruhe bewahren.

Lobby unseres neun Hotels

Irgendwann haben wir die Strecke dann dennoch geschafft und checken in unser Hotel, dem Zephyr ein. Nach kurzem Aufenthalt im Hotel stürzen wir uns ins Getümmel und besuchen Pier 39, der gerade Touristenhochkonjunktur hat.

Wo ist Johannes?

Der Pier 39, ein Teil von Fisherman’s Wharf im Norden San Franciscos – und direkt hinter unserem Hotel –  ist eine ehemalige Bootsanlegestelle, die heute einen ganzjährigen Rummel mit Souvenir-Läden, Fahrgeschäften, Restaurants und einem Aquarium beherbergt.

Nach einer Hotdog-Stärkung schlendern wir noch ein wenig durch die Touri-Läden und Töchterchen freut sich über eine Karusellfahrt auf einem „Meerjungfrauenponny“, wie sie es nennt.

Tochter auf Meerjungfrauenponny

Vom Pier 39 sieht man auch die Insel Alcatraz mit seinem Gefängnis und theoretisch sieht man auch die Golden Gate Bridge, wenn sie nicht im Nebel hängen würde. Heute hatten wir eher Nebel Gate Bridge.

Alcatraz im Nebel
Theoretisch kann man die Golden Gate Bridge sehen

Irgendwann bekommen wir Hunger und Töchterchen ist heute etwas anstrengend, so beschließen wir, dass wir noch zum nächsten Trader Joe’s zu geben und uns mit Essen für den Abend einzudecken. Trader Joe’s gehört zu Aldi und ist immer ein kleines Highlight für uns. Ein besonderes Merkmal der Geschäfte sind die in Hawaiihemden gekleideten Mitarbeiter; die Filialleiter nennen sich Captain („Kapitän“), der Stellvertreter Second Mate („Zweiter Maat“) und die anderen Angestellten heißen Crew („Besatzung“). Das Sortiment ist, ebenso wie das der Aldi-Märkte, sehr begrenzt und umfasst nicht mehr als etwa 3000 Artikel. Neben Lebensmitteln des täglichen Bedarfs handelt es sich hierbei allerdings um Spezialitäten, wie Delikatessen, Erzeugnisse aus ökologischem Landbau, vegetarische und importierte Lebensmittel sowie Weinen. (Quelle: Wikipedia)

Heute mal selbstgemachte Sandwiches mit Zutaten vom Trader Joe

Im Hotel angekommen, genießen wir Salat, Gemüse und selbstgemachte Sandwiches. Ich schreibe den Blogeintrag zu ende und Frau und Kind spielen ein Kartenspiel. Zum Abschluss des Tages haben wir uns einen Film rausgesucht, den wir uns noch ansehen werden, sobald Töchterchen schläft.

Plan für den Abend

Na, wer erkennt den Film?

Fotos des Tages

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