Tag 2 – Jetlag und Sonnenbrand

Es ist jetzt Karfreitag, 5 Uhr Morgens, ich kann seit Stunden nicht mehr schlafen, der Jetlag hat mich fest im Griff. Also ein perfekter Zeitpunkt, um über unseren zweiten Urlaustag gestern zu schreiben.

Nachdem die erste Nacht mit wenig Schlaf dann auch irgendwann vorbei ging, hieß es erstmal Frühtück zu finden. Pünktlich zur Öffnungszeit um 7:30 Uhr standen wir vor der Tür eines kleinen Frühstücklokals. Unsere Mägen waren eigentlich eher auf Mittagessen oder sogar Abendessen eingestellt als auf Frühstück. In den USA ist das jedoch kein Problem.

Frühstück mit Omelette, Lachs und Speck

Das Omelette mit Lachs, dazu Speck, Brot, Salat und viel Kaffee soll es richten. Anna entscheidet sich für das Schinken-Käse-Omelette und für Töchterchen gibt es Croissant.

Richtig gestärkt fühlen wir uns noch nicht. Wir sind noch Müde, der Jetlag lässt uns nicht so schnell los. So ist eigentlich der ganze Tag gezeichnet von Müdigkeit und Orientierungslosigkeit. Das Ankommen fällt uns noch etwas schwer und der Trubel in Santa Monica hilft nicht, um das zu ändern. Die Sehnsuch wächst, den Großraum Los Angeles zu verlassen und die schönen Seiten von Kalifornien zu sehen. Los Angeles und wir werden keine Freunde mehr in diesem Leben.

Weiter geht es aber erstmal Shoppen.

Tochter im Disney Store

Im Disney Store von Santa Monica findet sich unsere Tochter schnell zurecht und erklärt mir, was sie alles so benötigt. Da auf unserer Reise tatsächlich noch Disneyland auf dem Plan steht und sie seit Monaten überlegt, welches Disney-Prinzessinnen-Kleid sie dafür wohl anziehen möchte, durfte sie sich eins vorher aussuchen.

Tochter im siebten Himmel

Nach etwas Hin und Her wurde es dann Belle von „Die Schöne und das Biest“. Mit 60$ weniger in der Tasche und einem freudestrahlenden Kind verlassen wir den Disney Store und machen noch ein paar weitere Besorgungen, bevor es Richtung Strand geht.

Strandpanorama

Der Strand ist neben dem Santa Monica Pier recht gut besucht und wir sind an diesem Donnerstag Mittag nicht die einzigen, die auf diese Idee kommen. Nichtsdestotrotz genießen wir das Meeresrauschen und unsere Tochter hat viel Freude.

Santa Monica Beach

Nach einiger Zeit fällt mir ein, dass „Kind mit Sonnencreme einschmieren“ zwar eine gute Idee war, aber die Mittagssonne auch vor mir (nicht eingecremt) keinen Halt machen würde. Mit gutem Sonnenbrand verlassen wir am Nachmittag den Strand, denn der Hunger meldet sich zurück. Es ist nicht klar, ob es Mittagessen-Hunger oder Abendessen–Hunger ist, also entscheiden wir uns für einen Spätnachmittagsburger mit Pommes. Klassisch.

Burger mit Pommes

Es ist ungefähr 17 Uhr und unsere Tochter verleiert beim Essen die Augen und sagt „Ich bin jetzt müde und will schlafen“. Kein gutes Zeichen, denn das heißt, dass sie wieder mitten in der Nacht wach sein würde. Mit Mühe halten wir sie noch ein wenig in Laune, gehen aber trotzdem Richung Hotel.

Dort angekommen schaffen wir es nicht wirklich, sie davon zu überzeugen, dass noch etwas wach bleiben für alle Beteiligten die beste Lösung wäre. Um kurz nach 18 Uhr ist sie im Tiefschlaf – und Anna auch…

Auch ich bin ziemlich müde, aber will noch nicht schlafen. So mache ich es mir mit einer Dose Bier aus der Minibar auf dem Balkon gemütlich und beobachte noch ein wenig das Treiben am Pool.

Cerveza Pacifico – La Cerveza del Pacifico

Das mexikanische Bier schmeckt gut, hilft mir aber auch nicht, noch ein wenig wach zu bleiben. Gegen 20 Uhr bin dann auch auch im Bett.

Wir freuen uns also auf eine Nacht in der wir wieder um 2 Uhr wach sein werden und auf den Morgen warten.

Fotos des Tages

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